Unsere nächsten Termine

Die genauen Terminbeschreibungen sowie Uhrzeiten und Örtlichkeiten finden Sie auf unserer „Termine“ Seite

21. Februar 2026 um 19.00 Uhr: Hauptversammlung im Schützenhaus mit Wurstsalatvesper

30. Mai 2026 um 07:30 Uhr: Ausfahrt zum Fuchsien- und Kräutermarkt nach Wemding in der Region Donau-Ries

04. Juli 2026: Fahrt zur Landesgartenschau Ellwangen

Jahresausflug Münster 21.07.-24.07.2016

REINWALD REIN berichtet über unseren Jahresausflug:
DER ERSTE TAG: Anfahrt über die Autobahn A 8 bis Leonberger-Kreuz, dann weiter auf der A 5 Richtung Pforzheim, Karlsruhe durchs Rheintal bis Frankfurt am Main, weiter auf der A 5 nach Norden durchs Siegerland bis zum Gambacher-Kreuz. Hier wechselten wir die Autobahn und weiter ging es auf der A 45 durchs Sauerland Richtung Dortmund. Das Sauerland ist eine sehr hügelige und stark bewaldete sehr schöne Gegend. Die Autobahn führt über viele Brücken, dadurch gewinnt man den Eindruck, als würde man aus der Vogelperspektive in die tief eingeschnittenen, engen Täler mit malerischen Dörfchen (wie auf einer Modelleisenbahn) blicken. Dann wurde die Landschaft immer flacher und die Wiesen, Äcker und die Traktoren immer größer. Auf der A 31 ging es weiter Richtung Norden nach Steinfurt zur Besichtigung des dortigen Kreislehrgartens, mit Führung durch die Gartenanlage durch einen Spezialisten insbesondere für Obstbau. Unser Guide war ein studierter Gartenbau-Ingenieur mit einem unheimlichen Fachwissen und eben auch Obstsortenfachmann. Der Kreislehrgarten in Steinfurt wird vom Landkreis Steinfurt mit jährlich mit 250.000 Euro gefördert – absolut gut angelegtes Geld.

Gegen 18.30 Uhr trafen wir in unserem ruhig und schön gelegenen Hofhotel und Gutshof „Grothues-Potthoff“ am Rande der Stadt Senden ein, wo uns zum Abendessen um 19.00 Uhr ein sehr reichhaltiges und keine Wünsche offen lassendes Büffet erwartete. Eine einmalige Attraktion des Abendbüffets war das Suppen- und Saucen-Büffet-Ensemble. Besonderheit der sahnigen und sehr guten Tomatensuppe und der Champion-Cremesauce war, dass beide Produkte als Suppe und Sauce verwendet werden konnten (Insider wissen Bescheid). Das war selbst für die Wirtsleute und für uns sowieso eine ganz neue Erkenntnis, aber „Reisen bildet“ ja bekanntlich! Mit einem gemütlichen Beisammensitzen in der Hotelbar ließen wir den ersten Abend harmonisch ausklingen.

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DER ZWEITE TAG: Was das vorabendliche Büffet angekündigt hatte, hat das Frühstücksbüffet gehalten beziehungsweise noch übertroffen. Gut gestärkt und gut gelaunt und mit neugieriger Erwartung brachen wir um ca. 9.00 Uhr zur Besichtigung der Versuchsstation und des Schaugartens „Kaldenhof“ der Firma Volmary in Münster auf.

Herr Albrecht Diez (für Freunde und Bekannte Albi), Gärtnermeister, Berater und Außendienstmitarbeiter der Firma Volmary und ein kleiner Remstalrebell in Fachrichtung Palmer aus Dettingen an der Teck am Anfang des Lenninger Tals hat uns die ganzen vier Tage begleitet und stand uns die ganze Zeit vom Frühstück bis zum Insbettgehen für alle möglichen Fachfragen, Einzelberatungen und auch für Lebenskünstlerfragen zur Verfügung. Er hat uns mit seinen markigen und fundierten Aussagen häufig zum Lachen gebracht. Auf dem Kaldenhof brachte er uns mit seinem großen Wissen und seiner großen Erfahrung über alle möglichen Pflanzen, Blumen, Stauden, Gemüse und Kräuterpflanzen, Tomaten, Paprika, Peperoni und so weiter zum Staunen. Er führte uns durch die wunderbaren Blumen- und Gemüseanbauflächen für -zigtausende Topf-, Beet- und Balkonpflanzen mit Geranien, Fuchsien, Rosen, Nelken und allen möglichen Balkonpflanzen, Stauden- und Kräuterpflanzen, mit vielen Pflanzvorschlägen, welche er sehr verständlich erläuterte. Jeder von uns Ausflugsteilnehmern hat viele wertvolle Anregungen und Ideen für seinen eigenen Garten mit nach Hause genommen.

Nach einem sehr leckeren Mittagessen vom Büffet in Münster machten wir zunächst eine Stadtrundfahrt in Münster mit dem Bus, danach erkundeten wir bei einer lockeren, launigen Stadtführung die Sehenswürdigkeiten von Münster zu Fuß und haben dabei sehr Interessantes über die Geschichte der Stadt erfahren. Schwerpunkte waren die geistlich-religiöse Entwicklung und die Entwicklungsgeschichte der weltlichen, freien Bürgerschaft mit ihren Auswirkungen über die Jahrhunderte hinweg auf die Stadt. Die Stadt Münster in Westfalen ist eine schöne, grüne und sehr saubere Stadt mit mittelalterlichem Stadtkern und pulsierender Fußgängerzone mit sehr schönen Geschäften, teilweise unter mittelalterlichen, gewölbeartigen Arkadengängen. Überall begleiten den Betrachter schöne alte, aus Sandstein erbaute Bürgerhäuser, öffentliche Gebäude, Rathaus und so weiter. Das Münster und der Dom sind ebenfalls aus Sandstein erbaut, welcher in ca. 30 Kilometer Entfernung abgebaut wurde. Diese beiden monumentalen Gebäude runden das alte Stadtbild ab. Ansonsten gibt es im Münsterland sehr viele Häuser mit richtig schön verklinkerten Außenfassaden in verschiedenen Rottönen und in Beige. Überhaupt ist Münster selber und das ganze Münsterland eine sehr gepflegte und feine Gegend, topfeben mit der Wasserstraße Dortmund-Ems-Kanal, schönen Radwegen, Gutsherrenhäusern, schönen alten Bauernhöfen aus Ziegelsteinen und Fachwerk, mit modernen Ställen und Hallen und viel Wald, vorwiegend Laubwald mit Buchen, Eichen, Eschen und Birken. Münster hat 300.000 Einwohner, davon sind ca. 50.000 Studenten, das regionale Einzugsgebiet der Stadt und des Umlandes liegt bei ca. 800.000 Menschen. Nach diesem schönen, sehr warmen und somit etwas ermüdenden, aber erlebnisreichen Tag kehrten wir wohlbehalten zurück in unser Hofhotel in Senden. Den Abend ließen wir wieder in gemütlicher Runde ausklingen.

DER DRITTE TAG: Am Samstag dem dritten Tag unseres Jahresausflugs ging es nach dem bereits erwähnten tollen Frühstück zum Garten Picker in Borken-Weseke. Hier durften wir hautnah erleben, was man in 10-15 Jahren aus einem ca. 10 Ar, also 1.000 m2, großen Grundstück für einen wunderschönen Garten mit kleinen Teichen und Wasserläufen mit Mäuerle, Kieselsteinwegen, dazwischen kleinen Rasenflächen, Bäumen, Stauden, Hainbuchen Buchs- und Eibenhecken (großen und kleinen) alles machen kann. Ebenso mit alten Gehwegplatten, Tuffsteinen, Brötchenbetonsteinen und Klinkerbacksteinen und mit alten Eichenbalken. Herr und Frau Picker leben und arbeiten beide mit viel Herzblut für ihren Garten, der einfach wunderschön und ansteckend toll ist. Das Münsterland hat eine sehr gastfreundliche Gastronomie mit hoch motivierten Mitarbeitern. Am Samstagnachmittag verabschiedeten wir uns von Lehrgärten, Stauden-, Blumen- und Gemüsegärtnereien und wunderschön angelegten Gärten.

Sehr freundlich wurden wir in der gläsernen Pralinen-Manufactur „Große-Bölting“ in Rhede empfangen. Vom Senior-Chef persönlich erfuhren wir in einem kurzweiligen Vortrag, wie die Pralinen in verschiedenen Arbeitsgängen und alle von Hand gefertigt werden. Wir hatten dort auch die Möglichkeit, hervorragende Schokoladenprodukte von der Champagnertrüffel-Praline bis zur Bitburger Bierflasche aus Schokolade mit Original Bitburger Flaschenetikett preiswert zu erwerben. Dass Rittersport-Schokolade aus Waldenbuch in der Pralinen-Manufactur bekannt war, wunderte uns nicht, dass aber für den Senior-Chef die Firma Schokoladen-Klett in Nehren mit ihren Hohlfiguren aus Schokolade (Osterhasen, Weihnachtsmänner und so weiter) auch dort eine bekannte Firma war, hat uns Schwaben aus dem Nachbarort dann doch ein bißchen stolz gemacht und so traten wir in süßer oder zartbitterer Schokoladenlaune die Rückfahrt von Rhede übers flache Land mir sehr großen, schönen und gepflegten Getreide-, Mais-, Gemüse- und Kartoffelfeldern und riesigen Erdbeerplantagen sowie weitläufigen Wiesen und Weiden zurück nach Senden in unserem Hofhotel Grothues-Potthoff an. Nach dem Abendessen ließen wir den Samstagabend mit einem gemütlichen Beisammensein und guten Gesprächen ausklingen.

DER VIERTE TAG: Am Sonntag Rückreisetag. Nach einem wiederum tollen Frühstück hieß es Abschied nehmen vom liebgewonnen Hofhotel und von den sehr freundlichen Westfalen. Gut gelaunt und mit dankbarer Erinnerung an das Erlebte und neu dazu Gelernte traten wir bei bestem Wetter die Rückreise an. Man sagt ja immer: jeder bekommt das Wetter, das er verdient. Wir waren uns nicht mehr ganz sicher, ob wir soviel gutes Wetter, soviel gutes Essen und soviel Gastfreundlichkeit, wie wir sie auf dieser Reise erfahren durften, auch wirklich zu 100% verdient hatten.

Unser nächstes Ziel war die internationale Finanzmetropole Frankfurt am Main, welche wir über die A 1 Bremen-Kassel und dann wieder auf der A 45 Richtung Frankfurt erreichten. Unsere Fahrt führte uns wieder durch das sehr hügelige Sauerland mit tief eingeschnittenen Tälern, mit viel Wald oft bis an die Dorfränder. Immer noch auf der A 45 bis zum Gambacher Kreuz durchfuhren wir das etwas flachere und niedriger gelegene Siegerland bis nach Frankfurt am Main. Dort besichtigen wir den Römer von außen, bestaunten das Bankenviertel Mainhatten und fuhren auf den Bankenturm der Hessischen Landesbank (Helaba). Die Aussicht von der rund 200 m hoch gelegenen Besucherplattform über das gesamte Stadtgebiet und bis zum nahe gelegenen Taunusgebirge mit seinem höchsten Berg, dem „Großen Feldberg“ mit 878 m über dem Meer, war grandios.

Am späten Nachmittag steuerten wir über die A 5 durch das Rheintal bis zum Heidelberger Kreuz und dann weiter über die A 5 Richtung Karlsruhe bis zum Walldorfer Kreuz, dann auf die A 6  Heilbronn-Stuttgart nach Wiesloch. Dort erwartete man uns zum Abendessen in “Wimmers Landwirtschaft“ mit einem reichhaltigen und keine Wünsche offen lassenden Büffet. Als alle gut und zufriedenstellend gesättigt waren, traten wir den letzten Abschnitt unseres sehr schönen und gelungenen Jahresausfluges 2016 an.

Einen besonderen Dank  an die Organisatoren des Ausfluges gebührt dem Gärtnermeister Albrecht Diez, den Vorständen Willy Junger und Günther Letz und deren Ehefrauen Gabi und Käthe, dem Kassier Albrecht Knecht und nicht zuletzt unserem Busfahrer Christoph von der Firma Omnibus Edel aus Rottenburg. Letzterer hat übrigens das schöne Titelbild auf der Brücke aufgenommen!

Tagesausflug Ulm und Illertissen am 3. Juni 2016

VON ANGELA HAMMER.

Anfang Juni besuchten wir zwei Firmen, die Gartenfreunden bekannt sein dürften: Oscorna Naturdünger in Ulm und in Illertissen die Staudengärtnerei Gaissmayer – beides „Leckerbissen“ für Hobbygärtner.

Der Traditionsbetrieb Oscorna produziert seit 1935 ohne Pestizide und Fungizide und ist Europas leistungsstärkste Hornmühle, dazu ein Vorzeigebetrieb in Sachen Umweltschutz, Energieeinsparung und Betriebsführung. Mit Brezeln, Getränken und einer Packung Gartendünger für jeden, aber auch mit vielen anschaulichen Informationen versorgte uns Kirsten Stark-Macho. Sie erzählte über den Nährstoffkreislauf zwischen Pflanze, Boden und Bodenorganismen und wie Rasen am besten behandelt wird. Der Horndünger verbrennt die Pflanzen nicht und der Boden kann damit auch nicht überdüngt werden.

Der Geruch von gemahlenem Horn ist nicht jedermanns Sache. Dafür gab es am Nachmittag bei Gaissmayer eine Führung durch blühende und duftende Stauden- und Gewürzpflanzenpflanzen, immer knapp am Gewitter vorbei. Unter dem Aspekt Sortenechtheit hat der Biolandbetrieb weit über 3000 Arten und Sorten gepflanzt und unter Beobachtung.

Hören, schauen, riechen: natürlich gab’s auch reichlich was zu schmecken. Mit dem Schlossbräuhaus Illertissen und dem Landgasthof Failenschmid in Gächingen hatte Willy Junger ebenfalls zwei Traditionsbetriebe ausgesucht – dieses Mal für das leibliche Wohl. Und natürlich kam auch das gesellige Miteinander nicht zu kurz. (Bilder: Angela Hammer).

Jahrestreffen der Kreis-OGV-Vorstände 16.03.2016

VON ANGELA HAMMER.

Immer unterwegs – den letzten Mittwochabend verbrachte das Vorstands-Duo im Schützenhaus in Dußlingen. Nicht nur zum Vergnügen, nein, sondern im großen Kreis seiner Kollegen und Kolleginnen der OGV-Vorstände im Landkreis Tübingen. Hier ein paar interessante Highlights von der Jahreshauptversammlung des KOV:
  
Gastgeber OGV Dußlingen stellte seine Historie, den verjüngten Vorstand und seine Arbeit vor: Vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit steckt viel Engagement. Die Dußlinger arbeiten schon seit Jahren mit dem Karl-von-Frisch-Gymnasium zusammen. Und seit kurzem sind die jungen Mitglieder ab 16 wahlberechtigt!
Dagmar Saur aus Nehren war die erste Streuobstpädagogin im Landkreis Tübingen; sie absolvierte ihre Ausbildung bereits 2014 im benachbarten Zollernalbkreis. Seit Jahren ist die engagierte Lehrerin der Kirschenfeldschule mit Schul- und Kindergartenkindern in Sachen Streuobst unterwegs. Die seien so was von lernbegierig, schwärmt die Pädagogin. Und selbst ihr hätte die Begeisterung und der Blick der Kinder immer wieder aufs Neue die Augen geöffnet. Die Kinder entwickelten eine ganz besondere Beziehung zu ihrer heimatlichen Umgebung – bis hin zum eigenen Apfelsaft. Zugegeben, die Ausbildung sei mit 75 Stunden, meist an den Wochenenden, ambitioniert. Und auch der Unterricht wolle gut vorbereitet sein. „Aber es lohnt sich wirklich“, brach sie eine Lanze für die neue Streuobstpädagogik unter den Fittichen des Vereins Streuobstparadies.
Der hat die Ausbildung zum Streuobstpädagogen von den Landkreisen Böblingen und Zollernalb übernommen und bietet sie nun zentral in den sechs Mitgliedslandkreisen an. In Tübingen ist das Projekt sogar PLENUM-gefördert. Die Ansprechpartner beim Landratsamt sind die Kreisobstbauberater Uschi Maurer und Joachim Löckelt. Die Schulen seien sehr interessiert, berichtete Uschi Maurer. Im Gebiet des Vereins Streuobstparadies nehmen am aktuellen Projekt 2015/2016 173 vierte Klassen teil, davon 31 im Landkreis Tübingen. Eine übrigens auch aus der Gomaringer Schloss-Schule! Die Nachfrage übertreffe alle Erwartungen, und selbstverständlich geht das Projekt 2016/2017 weiter. Das Ziel: „Streuobst langfristig in den Unterricht bringen“. Schön wär’s!:-)
 Im Landkreis Böblingen hat sich über die Jahre ein Netzwerk der Streuobstpädagogen entwickelt. Dass das hier auch wachsen wird, davon sind die Fachberater überzeugt. Die aktuell ausgebildeten Pädagogen bilden übrigens eine bunte Mischung.
Streuobstparadies
(Bild: Schwäbisches Streuobstparadies e.V.)
KOV-Schriftführer Jürgen Hirning und sein erster Vorstand, Gerold Maier, ließen das vergangene Jahr Revue passieren. Und sie verwiesen auf das neue Jahresprogramm 2016, mit der LOGL-Versammlung am 13.06. in Mühlacker oder dem Jahresausflug nach Siebenbürgen (eine umfangreiche Terminsammlung hier auf den Seiten des KOV).
Apropos Termine: Schon mal vormerken sollte man sich das 11. Mostseminar mit Verkostung und Prämierung am 15.04.2016 im Café Chamäleon in Mössingen! Veranstalter sind wie immer das Netzwerk Streuobst in Kooperation mit dem OGV Mössingen und dem Kulturcafé Chamäleon.
Vom Streuobstparadies e.V. gibt es übrigens wieder einen schönen „Terminkalender“ als Broschüre mit den ganzen Hanami-Terminen bis Juni (erhältlich auch beim Bürgerbüro).
Ludwig Junger wird vom OGV Gomaringen geehrt, links Günter Letz, Bürgermeister Steffen Heß, rechts Gerold Maier (KOV Tübingen)

Jahreshauptversammlung 2016

VON ANGELA HAMMER.
Obst- und Gartenbau? Das ist doch was für Opas… Denkste. Mag sein, dass gefühlt der Altersdurchschnitt des OGV Gomaringen bei 65Plus liegt – aber das, was der Verein pflegt, kommt allen Altersgruppen hier zugute. Orte wie Mössingen haben das mit ihrem Netzwerk Streuobst schon vor Jahren erkannt und gehandelt; man schaue sich nur die Aktivitäten der Mössinger Apfelwoche an. Und wie viele Familien mit Kindern das toll finden!
Die Vorstände, Günter Letz und Willy Junger, wurden am Samstagabend bei der Jahreshauptversammlung nach den ersten drei Jahren im Amt bestätigt, keine Frage. Und kein Wunder: die beiden sind – meist im Doppelpack – unermüdlich aktiv in Sachen Obstbau und Landschaftspflege, die Terminkalender voll. Neben arbeitsintensiven Blumenwiesentests und Hochzeitswiesen-Pflanzaktionen passiert viel im Hintergrund; Bodenproben zum Beispiel sind nun mal nichts Spektakuläres. Aber ein gutes Beispiel dafür, wie komplex die Voraussetzungen sind, damit unsere vertraute Landschaft so aussieht wie wir sie mögen: Blühende Streuobstwiesen im Frühsommer, leuchtend rote und gelbe Früchte im Herbst. Super Apfelsaft, und guter Most.

Willy Junger, Günter Letz und Bürgermeister Steffen Heß bei der Jahreshauptversammlung 2016
Willy Junger, Günter Letz und Bürgermeister Steffen Heß bei der Jahreshauptversammlung 2016

Willy Junger und Günter Letz haben gut lachen – Bürgermeister Steffen Heß verkündet ihre Wiederwahl

Letz und Junger wollen in diesem Jahr unserem Streuobst auf die Sprünge helfen. Von verschiedenen Standorten werden Bodenproben an das Landesamt für landwirtschaftliche Chemie an die Uni Hohenheim geschickt. Nach den Analysen gibt es dann Tipps, wo und wie gezielt Mangelerscheinungen behoben werden können. Denn neben dem Klima hier hängt alles, von den Spurenelementen im Boden bis zum Genuss aus unserer Region, miteinander zusammen, braucht Aufmerksamkeit und Pflege. Von nichts kommt nämlich nichts, auch wenn es nicht um materielle Werte geht. Bürgermeister Steffen Heß würdigte das Engagement des OGV ausdrücklich. Nach der Wahlveranstaltung im Schloss kam er direkt in die Gaststätte Bahnhof, lobte die „gute und verlässliche Zusammenarbeit“ – und nahm sich Zeit bis zum Schluss. Chapeau!
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Das Stockacher Urgestein Ludwig Junger wurde für 42 Jahre aktive Arbeit im OGV geehrt: Im Titelbild links von ihm Günter Letz und Steffen Heß, rechts Gerold Maier, Vorsitzender des Kreisverbandes Obst- und Gartenbauvereine.
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Am Dienstag, 01.03.2016, ist der Obst- und Gartenbauverein bei der Tübinger Familienmesse dabei (11-18 Uhr in Halle 17; Aktionsprogramm der Agentur für Klimaschutz, gemeinsam mit dem Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine) – mit den Gomaringer Fruchtgummis und unserem Apfelsaft. Der kann übrigens locker mit vielen anderen aus der Region mithalten!
(Bilder: Angela Hammer) 

Schnittkurs 19. und 20. Februar 2016 im Buchbach


Trotz nassem und stürmischem Wetter kamen an den beiden Tagen ca. 30 Interessierte zum Schnittkurs in den Buchbach. Am Freitag zeigten die beiden Fachwarte Günter Letz und Willy Junger den richtigen Aufbau und Schnitt an jungen Bäumen, den so genannten  Öschbergschnitt. Anschließend zeigten sie, wie man einen ganz verwahrlosten  ca. 40 jährigen Baum wieder in Form bringt.
Am Samstag bekamen wir noch Verstärkung: Fachwart Alexander Walter und Martin Kuttler unterstützten uns tatkräftig, so das nach zwei Stunden Schweiß treibender Arbeit jeder zufrieden war. Am Abschluss gab es für alle noch einen Schnaps zum Aufwärmen.
Bilder: Günter Letz